Ebenso malerisch wie Immerath selbst präsentiert sich das nur wenige Gehminuten vom Ort entfernte Immerather Maar.
Es ist als Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet ausgewiesen und bietet vielen Tier- und Pflanzenarten Unterschlupf und Lebensraum.
Der Besucher und Wanderfreund trift hier auf eine wohltuende Ruhe und findet sich in einer malerischen Idylle wieder. Erleben Sie das Maar im Wechsel der Jahreszeiten und staunen Sie über die vielfältigen Gesichter, in denen sich die Natur hier zeigt.
Der fast kreisrunde Maarkessel entstand vor etwa 40.000 - 70.000 Jahren. Das Maar selbst bildet heute einen Halbkreis.
Es ist das kleinste und flachste aller Eifelmaare und liegt auf einer Höhe von 368 m über NN.
Die Oberfläche beträgt ca. 4 ha und es ist mit etwa 60 Millionen Liter Wasser gefüllt.
Die maximale Tiefe wurde mit 2,80 m gemessen, die durchschnittliche Tiefe beträgt 1,50 m.
Das Maar speist sich aus dem Oberflächen- und Grundwasser des Kraters mit einem Einzugsgebiet von 640.000 m².
Um das Jahr 1750 wurde das Maar durch einen Maarbach abgelassen und trockengelegt und diente im Weiteren als Weide. Die Maarfläche war sogar parzelliert. Zwischen 1914 und 1918 verwilderte der Bach, es kam zu einem erneuten Aufstau und zur Ausbildung eines flachen Maares. Die Höhe des Wasserspiegels hat sich seitdem kaum wesentlich verändert.
Der Uferweg erstreckt sich über eine Länge von 800 m und lässt sich vollständig umwandern.