Sagen & Brauchtum
Zur Zeit noch gepflegtes Brauchtum:
Klappern an den Kartagen
Die Kinder bis etwa 14 Jahre gehen an den Kartagen (Gründonnerstag bis Karsamstag) mit Holzklappern und - rasseln durch den Ort und rufen statt der in dieser Woche schweigenden Kirchenglocken zu Betzeiten auf: morgens um 7.00 Uhr, Mittags um 12 und abends um 19.00 Uhr. Ferner rufen sie die Kirchengemeinde zu Veranstaltungen in der Kirche zusammen.
Aufstellen des Maibaums
In den letzten Jahren hat die Feuerwehr am Vorabend des 1. Mai den Maibaum aufgestellt. In diesem Jahr ist wieder der alte Brauch belebt worden, nachdem die Junggesellen des Ortes an gleichem Termin den Baum allein mit ihrer Körperkraft unter zu Hilfenahme von Holzstützen hochgestemmt haben.
Martinszug
Jeweils am 11. November eines Jahres ziehen die Kinder, Eltern und Großeltern mit ihren Fackeln und Laternen, geführt durch einen St. Martin auf dem Pferd und begleitet durch den Musikverein, singend durch den Ort und begeben zum Martinsfeuer, dass dann beim Eintreffen durch die Feuerwehr gezündet wird. Die Kinder erhalten eine Martinsbrezel. Im Anschluss führen die älteren Kinder eine Martinsverlosung durch. In der Woche zuvor wird von Kindern gemeinsam mit ihren Vätern das Martinsfeuer aufgerichtet.
Die Kinder bis etwa 14 Jahre gehen an den Kartagen (Gründonnerstag bis Karsamstag) mit Holzklappern und - rasseln durch den Ort und rufen statt der in dieser Woche schweigenden Kirchenglocken zu Betzeiten auf: morgens um 7.00 Uhr, Mittags um 12 und abends um 19.00 Uhr. Ferner rufen sie die Kirchengemeinde zu Veranstaltungen in der Kirche zusammen.
Aufstellen des Maibaums
In den letzten Jahren hat die Feuerwehr am Vorabend des 1. Mai den Maibaum aufgestellt. In diesem Jahr ist wieder der alte Brauch belebt worden, nachdem die Junggesellen des Ortes an gleichem Termin den Baum allein mit ihrer Körperkraft unter zu Hilfenahme von Holzstützen hochgestemmt haben.
Martinszug
Jeweils am 11. November eines Jahres ziehen die Kinder, Eltern und Großeltern mit ihren Fackeln und Laternen, geführt durch einen St. Martin auf dem Pferd und begleitet durch den Musikverein, singend durch den Ort und begeben zum Martinsfeuer, dass dann beim Eintreffen durch die Feuerwehr gezündet wird. Die Kinder erhalten eine Martinsbrezel. Im Anschluss führen die älteren Kinder eine Martinsverlosung durch. In der Woche zuvor wird von Kindern gemeinsam mit ihren Vätern das Martinsfeuer aufgerichtet.
Backfest
Alle zwei Jahre jeweils im vorletzten Wochenende im Juli wird das traditionelle Backfest gefeiert. Dann wird in dem historischen Backhaus nach alter Vätersitte Brot und Weck gebacken. Dieses Fest wird durch die Dorfgemeinsachaft unter der Führung der Ortsgemeinde durchgeführt.
Alle zwei Jahre jeweils im vorletzten Wochenende im Juli wird das traditionelle Backfest gefeiert. Dann wird in dem historischen Backhaus nach alter Vätersitte Brot und Weck gebacken. Dieses Fest wird durch die Dorfgemeinsachaft unter der Führung der Ortsgemeinde durchgeführt.
In Immerath gibt es noch den Brauch des Hillichschleifen.
Früher wurde am Vorabend des ersten Aufrufens der Brautleute durch den Pfarrer in der Kirche dieser Brauch durchgeführt, heute hingegen wird er am Tage der standesamtlichen Trauung gehalten. Die Prozedur ist aber noch die gleiche: alte Sensen werden auf ein sich drehendes Wagenrag mit Eisenbeschlag gedrückt und erzeugen so einen ohrenbetäubenden Lärm, der noch durch das Kreischen und Johlen der Junggesellen des Ortes verstärkt wird. Danach bringt man dem Brautpaar ein Ständchen dar.
Früher wurde am Vorabend des ersten Aufrufens der Brautleute durch den Pfarrer in der Kirche dieser Brauch durchgeführt, heute hingegen wird er am Tage der standesamtlichen Trauung gehalten. Die Prozedur ist aber noch die gleiche: alte Sensen werden auf ein sich drehendes Wagenrag mit Eisenbeschlag gedrückt und erzeugen so einen ohrenbetäubenden Lärm, der noch durch das Kreischen und Johlen der Junggesellen des Ortes verstärkt wird. Danach bringt man dem Brautpaar ein Ständchen dar.
Ein noch heute gesungenes Hillich-Lied lautet:
Ich hab mir eines erwählet,
ein Mädel, das mir gefällt.
So hübsch und so fein, von der Tugend so rein,
ach Mädel, ach wärest du mein.
Die andern Leut` tun es mir sagen,
du hättest einen andern so lieb.
Glaube du es aber nicht, bis es geschieht,
wir beide, wir scheiden uns nicht.
Dort unten im Keller beim Fass,
da ist es bald trocken, bald nass.
Da schenken wir ein, ein kühles Glas Wein
für mich und mein schön Schätzelein.
Die Immerather feiern zweimal im Jahre Kirmes:
Zum einem am 20. Oktober zu Ehren des Kirchenpatrons Wendelin. Der Kirmestag ist dann der nachfolgende oder vorausgehende Sonntag je nachdem ob der 20.10. in der zweiten Wochenhälfte oder in der ersten Hälfte liegt.
Zum anderen am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten). Dann zieht die Dorfgemeinschaft mit musikalischer Begleitung in einer Prozession entlang eines Kreuzweges aus steinernen Stationen zur Dreifaltigkeitskapelle, die auf dem Kraterrand der Ortslage weithin sichtbar thront.
Zum einem am 20. Oktober zu Ehren des Kirchenpatrons Wendelin. Der Kirmestag ist dann der nachfolgende oder vorausgehende Sonntag je nachdem ob der 20.10. in der zweiten Wochenhälfte oder in der ersten Hälfte liegt.
Zum anderen am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten). Dann zieht die Dorfgemeinschaft mit musikalischer Begleitung in einer Prozession entlang eines Kreuzweges aus steinernen Stationen zur Dreifaltigkeitskapelle, die auf dem Kraterrand der Ortslage weithin sichtbar thront.